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Samstag, 01.02.2025

13 Uhr

Porta Nigra

Es ist wieder geschehen: im deutschen Bundestag wurde ein verfassungswidriger & menschenfeindlicher Antrag beschlossen, der allein durch die Unterstützung von Rechtsextremen eine Mehrheit bekommen hat. Rechtsextreme haben wieder Macht in deutschen Parlamenten. Es ist eine der, wenn nicht die dunkelste Stunde in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Wir können nicht schweigend zusehen, wir müssen laut werden, unsere Wut und unsere Empörung über dieses schändliche Verhalten auf die Straße tragen! Es ist nicht mehr "5 vor", nein: die Uhr hat zwölf geschlagen. Wir wehren nicht mehr den Anfängen, denn wir sind leider schon mittendrin. Geht mit uns auf die Straßen & Plätze und werdet laut: Zeigt der Politik, was wir von dieser Entwicklung halten, dass wir hier und jetzt umkehren müssen. 

Wir wollen nicht resignierend zusehen, wir wollen uns wehren. Kommt am 01.02.2025 ab 13 Uhr zur Porta. Denn wir sind die Brandmauer. 

Wir bitten auf Parteifahnen- und Kennzeichnungen zu verzichten.
 
Wir sind die Brandmauer gegen jede Zusammenarbeit mit Rechtsextremen

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages laden wir euch herzlich am Tag zuvor, am 26.01.2025, um 15 Uhr zum Stolpersteinrundgang „Sinti und Roma in der Nazi-Zeit und danach“ ein. Treffpunkt ist das Mahnmal auf dem Platz der Menschenwürde. Der Rundgang führt zu den Stolpersteinen der Sinti und Roma Opfer und den Orten der Verfolgung dieser Minderheit in der Nazi-Zeit und danach. Die Teilnahme ist kostenlos, barrierefrei und ohne Anmeldung.

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem Umbruch. Reaktionäre, rechte und konservative Kräfte wollen unsere hart erarbeitete demokratische, solidarische und vielfältige Gesellschaft spalten. Rassismus, Antisemitismus, Menschenfeindlichkeit und Antifeminismus sind keine Tabus mehr und werden offen von Politik und Teilen der Gesellschaft gelebt. Der Klimaschutz wird blockiert, die Krise geleugenet und der Ausbau erneuerbarer Energien verhindert – auf Kosten der Schwächsten. Während die Ärmsten unter Extremwetter und steigenden Preisen leiden, profitieren Konzerne weiter. 
Dem setzen wir ein klares Zeichen für eine offene und solidarische Gesellschaft entgegen: Unsere Gesellschaft braucht Vielfalt und einen Fokus auf soziale Gerechtigkeit. Wir müssen anfangen, jeden Menschen als Individuum zu betrachten! Jeder Mensch, unabhängig von Herkunft, Ethnie, Religion, Geschlecht, Sexualität, Neurodivergenz, finanzieller Lage, körperlicher und/oder psychischer Beeinträchtigung, trägt etwas Wertvolles zu unserer Gesellschaft bei und bereichert sie. Jeder Mensch sollte frei sein, das eigene Leben erfüllend zu gestalten. Es ist unabdingbar, Hierarchien und diskriminierende Strukturen abzubauen, um allen Menschen ein Leben nach ihrer eigenen Vorstellung zu ermöglichen.
Doch angesichts der zunehmenden Bedrohung von hart erkämpften Rechten und Freiheiten durch gesellschaftliche Rückschritte und autoritäre Tendenzen bleibt die Reaktion zu leise. Wir müssen uns vereinen, unsere Stimmen erheben und für das Einstehen, woran wir glauben. Die Errungenschaften der Frauenbewegung, die Fortschritte in der Akzeptanz der LGBTQIA+ Community und die wachsende Aufmerksamkeit für Themen wie Rassismus und Inklusion sind Beweise dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind – auch wenn der Weg steinig ist.
Wir haben die Chance, eine Gesellschaft zu schaffen, in der alle Menschen ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben führen können. Eine Gesellschaft, in der Vielfalt nicht nur toleriert, sondern gefeiert wird. Eine Gesellschaft, in der Empathie und Solidarität die Grundlage unseres Miteinanders bilden.
Stell dir vor, wie es wäre, wenn jeder Mensch sich sicher, wertgeschätzt und frei fühlen könnte. Stell dir vor, wie eine Welt aussehen würde, in der wir uns gegenseitig stärken, statt uns zu spalten. Diese Vision ist nicht nur ein Traum – sie ist erreichbar, wenn wir alle unseren Teil dazu beitragen.
Deshalb rufen wir zur gemeinsamen Kundgebung „Für eine offene und solidarische Gesellschaft“ am 15.02.2025 von 14 bis 18 Uhr an der Porta Nigra auf!
 
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am Montag, den 27.1.2025 im Kurfürstlichen Palais, Trier.

Der Landesverband der Sinti und Roma RLP und die Jüdische Gemeinde Trier gestalten erstmals gemeinsam eine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus. Unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden viele Menschen entrechtet, verfolgt, deportiert und ermordet. Darunter waren ca. 6 Millionen Juden, 500.000 Sinti und Roma sowie Tausende anderer Verfolgte.

Nach Grußworten von Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Christian Kling und Jeanna Bakal werden Zeitzeugen beider Gemeinschaften über ihre Erlebnisse während dieser Zeit sprechen.

Für den musikalischen Rahmen sorgen Irina Ladyjenskaja (Klavier) und Annette Golub (Violine).

„Auschwitz“ steht heute synonym für den Massenmord der Nationalsozialisten an Millionen von Menschen. Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrations - und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau  durch die Rote Armee befreit.

Am 80. Jahrestag der Befreiung laden die Jüdische Kultusgemeinde Trier und der Landesverband Deutscher Sinti und Roma RLP zu dieser öffentlichen Gedenkstunde an die Opfer des National-sozialismus in das Kurfürstliche Palais Trier ein.

Kooperationspartner: Stadt Trier, Buntes Trier e.V., AG Frieden e.V., Trierer Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V., Pastoraler Raum Trier.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Bitte weisen Sie sich am Einlass aus.

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